Matchberichte - Frauen - SG Stans-Engelberg - 1. Liga

So

19

Jun

2022

Frauen 2. Liga - SG Stans-Engelberg verabschiedet sich mit Sieg aus 2. Liga

Die SG Stans-Engelberg gewinnt auch die vorerst letzte 2. Liga Partie gegen den FC Luzern. Nun steht das 1. Liga Abenteuer für die Stanserinnen vor der Tür.

 

Nachdem sich die SG Stans-Engelberg am letzten Samstag vor zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern den Meistertitel bereits vorzeitig sichern konnte, wartete am Sonntagnachmittag die Kür gegen den FC Luzern. 

Auch wenn diese Partie für beide Mannschaften bedeutungslos war, wollten sowohl die Stanserinnen als auch die Luzernerinnen alles daransetzen, die Saison mit einem Sieg abzuschliessen. In der brütenden Nachmittagshitze erwischte die SG Stans-Engelberg den besseren Start. Bereits nach vier Minuten kam Mathilde Sandager nach einem Eckball von Denise Baumann völlig frei-stehend zum Kopfball. Die Kugel zischte jedoch knapp über die Latte. Nur zwei Zeigerumdrehungen später fasste sich Miriam Mathis ein Herz und zog aus der Distanz ab. Auch bei diesem Abschluss fehlten nur wenige Zentimeter für den Führungstreffer. Die Stanserinnen kombinierten sich immer wieder herrlich durch die Reihen der Luzernerinnen, das Abschlussglück blieb jedoch aus. So erwachten auch die Luzernerinnen ab der 20. Minute und setzten erste offensive Nadelstiche. Nach 22. Minuten rettete jedoch die Stanser Torhüterin Leandra Litschi stark gegen eine heranrauschende Luzernerin. Wenige Minuten später musste Litschi den Ball trotzdem aus dem eigenen Netz fischen. Nach einer scharfen Hereingabe parierte Litschi zuerst erneut mirakulös gegen eine Luzerner Stürmerin, ehe sie den Nachschuss chancenlos parieren lassen musste. Dieser Führungstreffer der Luzernerinnen gab der Heimmannschaft Aufwind, während er einen Knick im Stanser Spiel verursachte. So entwickelte sich in den restlichen Minuten bis zur Halb-zeitpause ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Torchancen.

 

Auch nach dem Pausentee bekundeten die Stanserinnen Mühe mit dem kleinen Platz. Bälle in die Tiefe landeten stets in den Armen der Luzerner Torhüterin und auch das Spiel über die Flügel, welches die SG Stans-Engelberg auszeichnet, konnte aufgrund des schmalen Platzes nicht wie gewünscht genutzt werden. So dauerte es 15 Minuten, ehe die Nidwaldnerinnen zur ersten Torchance in der zweiten Halbzeit kamen. Nach einem tollen Steilpass von Mathilde Sandager konnte Leandra Schegg allein auf die Torhüterin losziehen. Schegg scheiterte jedoch an der gegnerischen Torhüterin. Dasselbe Duell ging auch in der 75. Minute an die Luzerner Torhüterin, die erneut einen Ball von Leandra Schegg von der Linie kratzte. Nur wenige Zeigerumdrehungen später drehte Schegg den Spiess jedoch. Nach einem Zuspiel über links von Lea Lenherr erreichte Schegg den Ball vor der Torhüterin und schob souverän zum 1:1 für die SG Stans-Engelberg ein. Direkt nach dem Wiederanpfiff profitierte Gina Niederberger von einem Fehler in der Luzerner Hintermannschaft. Niederberger zog allein auf die Torhüterin los und verwandelte eiskalt zum 2:1 für die Nidwaldnerinnen. Nur zwei Minuten später jubelten die Stanserinnen erneut. Diesmal lancierte Miriam Mathis Gina Niederberger mit einem perfekt getimten Steilpass. Niederberger blickte auf und legt uneigennützig für Leandra Schegg ab, die bei ihrem Comeback bereits zum zweiten Mal einnetzte. Nachdem die SG Stans-Engelberg diese Partie endgültig gedreht hatte, folgten weitere hochkarätige Torchancen. Es konnte jedoch nur noch eine dieser Chancen verwertet werden. Kurz vor Schluss bediente Noemi Kress Leandra Schegg mit einem tollen Freistoss. Schegg drehte sich gekonnt um ihre Gegenspielerin und fand Katrin Mathis, die den Angriff mit dem 4:1 veredelte.

 

Mit dem 18. Sieg im 22. Spiel krönt sich die SG Stans-Engelberg zum verdienten 2. Liga Verbandsmeister. Die Stanserinnen zeigten eine starke Saison, in der sie sich nur einmal geschlagen geben mussten und pro Spiel durchschnittlich 3.5 Tore erzielten, während sie nur 0.7 Gegentore pro Spiel kassierten. Nun geht es für die SG Stans-Engelberg in der neuen Saison mit dem 1. Liga Abenteuer und dem Entdecken neuer Fussballplätze in der ganzen Schweiz weiter. 

 

Telegramm FC Luzern vs. SG Stans-Engelberg 1:4 (1:0)

 

Tore: 22. Berourd 1:0. 76. Schegg 1:1. 77. Niederberger 1:2. 79. Schegg 1:3. 85. Katrin Mathis 1:4

 

SG Stans-Engelberg: Litschi; Odermatt, Käslin, Barmettler, Spieler; Sandager, M. Mathis, Baumann, Amstad; Niederberger, K. Mathis. (Dahinden, Kress, Lenherr, Schegg, Marzohl, Lisibach).

 

Bericht: Lorena Manser (SG Stans-Engelberg)

Sa

11

Jun

2022

Frauen 2. Liga - SG Stans-Engelberg sichert sich den Meistertitel

Mit einem souveränen Sieg gegen den FC Willisau küren sich die Stanserinnen zum 2. Liga Verbandsmeister und machen damit den Aufstieg in die 1. Liga perfekt.

 

Mit dem Sieg vor Pfingsten im Spitzenkampf gegen das Team Uri I sicherte sich die SG Stans-Engelberg für den Saisonschlussspurt einen Vier-Punkte-Vorsprung auf die ersten Verfolgerinnen. Die Nidwaldnerinnen erspielten sich damit schon zwei Runden vor Schluss einen ersten Matchball. Ein Sieg gegen den FC Willisau würde mit dem Meistertitel sowie dem Aufstieg in die 1. Liga belohnt werden.

Die Stanserinnen starteten mit viel Selbstvertrauen in diese Partie. Im Gegensatz zum Spitzenkampf gegen das Team Uri I liessen sich die Nidwaldnerinnen in dieser entscheidenden Partie keinerlei Nervosität anmerken. Die SG Stans-Engelberg kontrollierte die Partie von der ersten Minute an. In der 7. Minute zeigte sich das Heimteam auch erstmals gefährlich vor dem gegnerischen Tor. Nach einem Doppelpass mit Anja Odermatt lancierte Gina Niederberger Katrin Mathis, deren Abschluss zur Ecke geklärt wurde. Dieser anschliessende Eckball sorgte erneut für Gefahr vor dem Tor der Willisauerinnen. So kam Gina Niederberger völlig freistehend zum Kopfball. Die Schlussfrau der Willisauerinnen zeigte jedoch einen starken Reflex und holte sich die Kugel. Nach dieser Doppelchance gleich zu Beginn flachte die Partie immer mehr ab. Die SG Stans-Engelberg hatte zwar nach wie vor alles unter Kontrolle, verpasste es jedoch, sich weitere Grosschancen herauszuspielen. Vor allem nach Eckbällen wurden die Nidwaldnerinnen dann aber immer wieder gefährlich, konnten jedoch nicht reüssieren. Erst nach einer guten halben Stunde fiel das erlösende 1:0 für die SG Stans-Engelberg. Nach einem hohen Ball in die Spitze verlängerten zwei Stanserinnen mit dem Kopf, ehe der Ball vor den Füssen von Lena Marzohl landete. Marzohl liess sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte in bester Stürmermanier. Die Freude über diesen Führungstreffer war riesig, hielt jedoch nicht lange an. Nur fünf Zeigerumdrehungen später liefen die Willisauerinnen zu einem Freistoss aus grosser Distanz an. Die Gäste versuchten es mit einem frechen Direktschuss und erwischten die in die Sonne blickende Stanser Keeperin prompt. Mit dem ersten Torschuss gelang es den Willisauerinnen entgegen dem Spielverlauf diese Partie wieder auszugleichen. So ging es mit diesem aus Stanser Sicht enttäuschenden 1:1 für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

 

Die SG Stans-Engelberg liess jedoch den Kopf nicht hängen und suchte sofort nach dem Wiederanpfiff den nächsten Treffer. Nachdem die Willisauer Torhüterin zwei tolle Weitschüsse von Mathilde Sandager und Anja Odermatt entschärfen musste, drehten auch die Gäste auf. Mehr als einige Distanzversuche liess die Stanser Defensive jedoch nicht zu. So schaltete auch die SG Stans-Engelberg noch einmal einen Gang höher und zeigte, weshalb sie an der Tabellenspitze steht und sich mit einem Sieg gegen Willisau zum verdienten Meister küren kann. Lea Lenherrs hochkarätige Torchance nach 60 Minuten setzte den Startschuss für eine starke Schlussphase. Nach einem Eckball haute Lenherr das Leder aus bester Position über die Latte. Auch Gina Niederberger scheiterte nach einer sehenswerten Kombination an der Torhüterin. So mussten sich die Stanserinnen bis in die 70. Minute gedulden, ehe Mathilde Sandager über links zum Sprint ansetzte und mit ihrem Zuspiel in den Rückraum Gina Niederberger fand. Niederberger blieb diesmal eiskalt und verwandelte zur verdienten 2:1 Führung für die Stanserinnen. Das Heimteam bestimmte die Partie nun nach Belieben und erspielte sich weitere Topchancen, scheiterte jedoch immer wieder an der Willisauer Torhüterin. Und wenn die Schlussfrau endlich geschlagen gewesen wäre, rettete eine Spielerin auf der Linie. Nach 77. Minuten durfte die SG Stans-Engelberg dann endlich wieder jubeln. Nach einem herrlichen Steilpass von Miriam Mathis hinter die Ab-wehrkette der Gäste, zog Katrin Mathis allein auf das Tor zu und erhöhte auf 3:1.

 

Trotz weiteren Möglichkeiten blieb es bei diesem letztlich ungefährdeten Sieg für die Nidwaldnerinnen. Damit krönt die SG Stans-Engelberg eine starke Saison mit dem verdienten Meistertitel und dem Aufstieg in die 1. Liga. Das letzte Meisterschaftsspiel gegen die FC Luzern Frauen 2 und die anschliessende Pokalübergabe findet am nächsten Sonntag, 19. Juni, auf der Sportanlage Allmend statt. 

 

Telegramm SG Stans-Engelberg – FC Willisau 3:1 (1:1)

 

Tore: 34. Marzohl 1:0. 38. Egli 1:1. 66. Niederberger 2:1. 78. Katrin Mathis 3:1.

 

SG Stans-Engelberg: Litschi; Odermatt, Käslin, Barmettler, Spieler; M. Mathis, Lenherr, Baumann, Amstad; Niederberger, K. Mathis. (Dahinden, Kress, Risi, Stähli, Sandager, Marzohl, Lisibach).

 

Bericht und Fotos: Lorena Manser (SG Stans-Engelberg)

So

29

Mai

2022

Frauen 2. Liga - SG Stans-Engelberg entscheidet Spitzenkampf für sich

Die SG Stans-Engelberg gewinnt souverän gegen das Team Uri I und setzt sich an der Tabellenspitze ab.

 

Nachdem die SG Stans-Engelberg am vergangenen Wochenende erneut wichtige Punkte gegen ein abstiegsgefährdetes Team liegen liess, kam es am Sonntagnachmittag zum Spitzenspiel gegen das Team Uri I. Die beiden Teams liefern sich in dieser Saison ein Kopf-an-Kopf-Duell. Obwohl die Stanserinnen in der Direktbegegnung im letzten Herbst sang und klanglos gegen die Urnerinnen untergingen, hatten die Nidwaldnerinnen vor dieser Partie einen Punkt mehr auf dem Konto. Die SG Stans-Engelberg war sich bewusst, dass ein Sieg im heimischen Eichli einer kleinen Vorentscheidung um den Meistertitel und den Aufstieg in die 1. Liga gleichkommen würde.

 

Diese Chance wollten sich die Stanserinnen nicht entgehen lassen. Kaum pfiff der Schiedsrichter die Partie an, durften die Nidwaldnerinnen auch bereits zum ersten Eckball anlaufen. Denise Baumann legte sich den Ball bereit und flankte zur Mitte. Nach einem Gewühl im Sechzehner landete das Leder im Rückraum vor den Füssen von Anja Odermatt. Odermatt fackelte nicht lange und zog direkt ab. Die Urner Torhüterin musste den sehenswerten Distanzschuss passieren lassen und die SG Stans-Engelberg durfte sich über das wichtige 1:0 freuen. Trotz der frühen Führung gelang es den Stanserinnen nicht, die Nervosität zu verbergen. Die Heimmannschaft hatte Mühe, dieses Spiel zu kontrollieren und musste das Team Uri I gewähren lassen. Die solide Stanser Defensive liess jedoch wenig zu. In der 13. Minuten setzten die Nidwaldnerinnen zum Konter an. Nach einem herrlichen Ball in die Tiefe von Manuela Amstad konnte Gina Niederberger allein auf die Urner Torhüterin losziehen. Niederberger liess sich nicht zwei Mal bitten und erhöhte auf 2:0 für die SG Stans-Engelberg. Nachdem die Stanserinnen in den vergangenen Spielen mit mangelnder Effizienz zu kämpfen hatten, zeigten sie sich in diesem entscheidenden Spiel wieder eiskalt vor dem gegnerischen Tor. Obwohl das Team Uri I in der Folge leichte Ballbesitzvorteile genoss, gelang es ihnen nicht, sich gefährliche Torszenen herauszuspielen. Auch die Stanserinnen konnten in der ersten Halbzeit keine Akzente mehr setzten und so ging es mit einer 2:0 Führung für die SG Stans-Engelberg in die Halbzeitpause.

 

Das Heimteam nahm sich vor, nach dem Pausentee sofort das nächste, wohl vorentscheidende Tor zu suchen. Nach ereignisarmen Startminuten in der zweiten Halbzeit drehte SG Stans-Engelberg, allen voran Mathilde Sandager, aber wieder auf. Sandager beackerte den rechten Flügel und brachte immer wieder gefährliche Bälle zur Mitte. So auch in der 53. Minute. Nach einem Zuspiel aus dem Zentrum liess Sandager ihre Gegenspielerin stehen und flankte perfekt zur Mitte. Im Sechzehner lauerte Monia Stähli, die nur noch den Fuss hinhalten musste und damit ihre Torpremiere im Dress der Stanserinnen feiern konnte. Das Team Uri I wollte sich jedoch auch nach dem 3:0 für die SG Stans-Engelberg noch nicht geschlagen geben und kämpfte wacker weiter. Die Gäste verzweifelten jedoch immer wieder an der starken Stanser Torhüterin Leandra Litschi. So konnte sich Litschi drei Mal im Eins gegen Eins auszeichnen und ihren Kasten reinhalten. Nicht nur die Urnerinnen liessen jedoch in der zweiten Halbzeit mehrere Grosschancen ungenutzt. Auch die Stanserinnen brachten das Kunststück fertig, innerhalb von wenigen Sekunden aus aussichtsreicher Position mehrfach an der gegnerischen Torhüterin zu scheitern.

 

So pfiff der Schiedsrichter diese Partie nach 90 intensiven und hart umkämpften Minuten endlich ab. Die SG Stans-Engelberg revanchiert sich auf beeindruckende Art und Weise für die empfindliche Vorrunden-Niederlage gegen das Team Uri I und baut den Vorsprung an der Tabellenspitze auf vier Punkte aus. Damit erhalten die Stanserinnen die Möglichkeit, sich bereits in der nächsten Partie am 11. Juni gegen den FC Willisau zum 2. Liga Verbandsmeister zu küren. Das Spiel findet um 19.15 Uhr im Eichli in Stans statt.

 

#hoppstansengelberg

 

Telegramm SG Stans-Engelberg – Team Uri I 3:0 (2:0)

 

Tore: 3. Odermatt 1:0. 13. Niederberger 2:0. 53. Stähli 3:0.

 

SG Stans-Engelberg: Litschi; Odermatt, Käslin, Barmettler, Fedier; M. Mathis, Lenherr, Baumann, Amstad; Niederberger, K. Mathis. (Spieler, Stähli, Sandager, Marzohl).

 

Bericht: Lorena Manser (SG Stans-Engelberg)

Di

24

Mai

2022

Frauen 2. Liga - SG Stans-Engelberg gibt Sieg aus der Hand

Die SG Stans-Engelberg verspielt den Sieg gegen den SC Nebikon kurz vor Schluss und verliert damit zwei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg.

Mit dem Sieg im Spitzenspiel gegen den SK Root konnten die Stanserinnen viel Selbstvertrauen für die entscheidende Phase in dieser Saison tanken. Dies wollten die Nidwaldnerinnen sogleich ausnützen und auch gegen den SC Nebikon drei Punkte einfahren. Obwohl die Nebikerinnen in den hinteren Tabellenregionen rangiert sind, stellten sich die Stanserinnen auf eine umkämpfte Partie ein. Weil das Team Uri I zu Hause gegen den FC Willisau nicht über ein 1:1 hinauskam, bot sich der SG Stans-Engelberg die Chance, mit einem Sieg gegen den SC Nebikon an der Tabellenspitze auf vier Punkte davonzuziehen.

 

Bereits wenige Sekunden nach Anpfiff tauchten die Stanserinnen erstmals gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Miriam Mathis erkämpfte sich den Ball auf der rechten Seite und lanciert Katrin Mathis in der Spitze. Mathis verfehlte mit ihrem Abschluss das Tor nur knapp. Nur drei Zeigerumdrehungen später folgte bereits die nächste Doppel-Grosschance. Wiederum tankte sich Miriam Mathis an ihren Gegenspielerinnen vorbei und setzte diesmal Gina Niederberger perfekt in Szene. Niederberg scheiterte jedoch an der Torhüterin. Auch Manuela Amstads Nachschuss konnte die Schlussfrau des SC Nebikon glänzend parieren. Die Nidwaldnerinnen liessen keine Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen und bestimmten das Spiel nach Belieben. In der 20. Minuten beklagte die SG Stans-Engelberg dann auch noch Aluminium-Pech. Nach einem tollen Solo durch die gesamte gegnerische Defensive legte Gina Niederberger für Miriam Mathis auf, deren Abschluss jedoch an die Latte klatschte. Auch der Nachschuss von Katrin Mathis fand den Weg ins Tor nicht. Nachdem Gina Niederberger sowie auch Miriam Mathis erneut aus aussichtsreicher Position an der gegnerischen Torhüterin hängen blieben, entschied sich das Trainerduo für neue Kräfte im Sturmzentrum. So kam Mathilde Sandager zu ihrem Debut im Dress der Stanserinnen. Nur fünf Minuten nach ihrer Einwechslung durfte sich die Dänin auch bereits über ihr erstes Tor für ihre neuen Farben freuen. Nach einem perfekt getimten Steilpass von Denise Baumann blieb Sandager vor der gegnerischen Torhüterin cool und versenkte das Leder eiskalt zur hochverdienten 1:0-Führung für die Gäste. Aufgrund von mangelnder Effizienz auf Stanser Seite, ging es auch mit diesem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause.

 

Sofort nach dem Pausentee suchten die Stanserinnen die Entscheidung. In der 46. Minute landete Lea Lenherrs Freistoss nur knapp über dem Tor. Der SC Nebikon seinerseits kam jedoch auch entschlossen aus der Kabine. Nach wenigen Minuten erspielte sich das Heimteam seine erste Torchance in diesem Spiel. Die Stürmerin scheiterte jedoch am starken Reflex der Stanser Schlussfrau. Obwohl die Nidwaldnerinnen das Spiel nach wie vor bestimmten, fehlten die zahlreichen Grosschancen aus der ersten Halbzeit. Zudem gelang es dem SC Nebikon nun immer wieder, gefährliche Nadelstiche zu setzen. Nach 70 Minuten schien es so, als würde die alte Fussballweisheit «Wer sie vorne nicht macht, der kassiert sie eben hinten» eintreffen. So durften die Nebikerinnen zu einem Penalty anlaufen. Leandra Litschi ahnte jedoch die Ecke und kratzte den Ball souverän von der Linie. Die Stanserinnen atmeten erleichtert durch und wollten dieses Spiel nun endgültig entscheiden. Immer wieder scheiterten die Gäste jedoch an der Torhüterin des SC Nebikon. So kam es, wie es kommen musste und der SC Nebikon glich die Partie fünf Minuten vor Schluss tatsächlich noch aus. Die Stanserinnen warfen noch einmal alles nach vorne, um doch noch den Siegtreffer zu erzielen. Mehr als eine sehenswerte Einzelleistung von Mathilde Sandager, die den Ball nach einem Einwurf gekonnt mitnahm und sofort ab-schloss, gelang den Nidwaldnerinnen jedoch nicht. Denn auch dieser Abschluss wurde von der Torhüterin entschärft und es blieb beim 1:1.

 

Die SG Stans-Engelberg bringt sich also in den letzten fünf Minuten um den verdienten Lohn einer starken ersten und soliden zweiten Halbzeit. So bleibt es an der Tabellenspitze weiterhin eng. Mit einem Punkt Vorsprung auf das Team Uri I kommt es am Sonntag um 14.00 Uhr im Eichli zum Direktduell der beiden Spitzenmannschaften.

 

Telegramm SC Nebikon – SG Stans-Engelberg 1:1 (0:1)

 

Tore: 30. Sandager 0:1. 85. Gamma 1:1.

 

SG Stans-Engelberg: Litschi; Spieler, Odermatt, Barmettler, Fedier; M. Mathis, Lenherr, Baumann, Amstad; Niederberger, K. Mathis. (Käslin, Lisibach, Sandager, Marzohl, Muff).

 

Bericht: Lorena Manser (SG Stans-Engelberg)

Sa

14

Mai

2022

Frauen 2. Liga - SG Stans-Engelberg bodigt den SK Root im Spitzenspiel

In einer einseitigen Partie besiegt die SG Stans-Engelberg den SK Root mit 2:0 und festigt damit die Tabellenspitze.

 

Nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen das Tabellenschlusslicht Adligenswil am vergangenen Wochenende stand am Samstagabend eine wegweisende Partie für die SG Stans-Engelberg auf dem Programm. Mit dem SK Root empfingen die Stanserinnen den Tabellendritten, für den ein Sieg gegen die Nidwaldnerinnen zwingend notwendig war, um im Aufstiegskampf weiterhin mitreden zu können. Vor zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern wollte die SG Stans-Engelberg dies jedoch verhindern und zurück zu alter Stärke finden.

 

Die Stanserinnen starteten engagiert in die Partie und übernahmen sofort das Spieldiktat. Bereits nach einer Spielminute versuchte sich Miriam Mathis mit einem Distanzschuss, der das Tor nur knapp verfehlte. Im Vergleich zum vergangenen Wochenende stand der SG Stans-Engelberg heute wieder ein Gegner gegenüber, der versuchte mitzuspielen. Dies gab der Heimmannschaft mehr Räume, um sich mit sauberen Kombinationsfussball Torchancen zu erspielen. Bereits nach elf Minuten trug dies erstmals Früchte. Nach einem Stanser Vorstoss mussten die Gäste zu einem Eckball klären. Nachdem Miriam Mathis zuerst eine eigene Spielerin abschoss, landete der Eckball von Denise Baumann vor den Füssen von Manuela Amstad. Amstad liess sich nicht zwei Mal bitten und erzielte die frühe Stanser Führung. Die Nidwaldnerinnen versuchten sofort nachzulegen und zeigten einige tolle Spielzüge. Nach 18 Minuten liessen Manuela Amstad und Gina Niederberger ihre Gegnerinnen über links mit einem Doppelpass stehen, ehe Miriam Mathis per Steilpass lanciert wurde. Miriam Mathis legte für die besser postierte Katrin Mathis auf, welche diese gelungene Ballstafette jedoch nicht erfolgreich abschliessen konnte und an der Rooter Torhüterin hängen blieb. Nur drei Minuten später tauchte erneute Katrin Mathis vor dem gegnerischen Tor auf. Frech versuchte Mathis die Rooter Schlussfrau in der kurzen Ecke zu erwischen. Die Torhüterin parierte jedoch glänzend, so dass es weiter beim 1:0 für die SG Stans-Engelberg blieb. In der Folge flachte die Partie etwas ab und Torchancen blieben auf beiden Seiten aus. Erst kurz vor der Pause konnten sich die Stanserinnen noch einmal zwei Topchancen notieren lassen. Zuerst scheiterte Miriam Mathis nach einem Eckball, danach konnte Monia Stähli einen hohen Ball allein vor der Torhüterin nicht unter Kontrolle bringen. Trotz einem deutlichen Chancenplus für die SG Stans-Engelberg ging es nur mit einer knappen 1:0 Führung in die Pause.

 

Um keinen Zweifel am Sieger dieser Partie aufkommen zu lassen, wollte die SG Stans-Engelberg sofort nach dem Pausentee nachlegen. Entsprechend legten die Stanserinnen los wie die Feuerwehr. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff liess die Heimmannschaft den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen zirkulieren, ehe der Ball Anna Dahindens Fuss im Sechzehner fand. Dahinden, erstmals als Stürmerin nominiert, machte eigentlich alles richtig, sah ihren Ball jedoch nach einem starken Reflex der Rooter Torhüterin trotzdem neben dem Tor. Nur fünf Zeigerumdrehungen später waren die Stanserinnen auch noch im Aluminium-Pech. Nachdem Gina Niederberger den Rooterinnen im Spielaufbau den Ball wegschnappte, lancierte sie Katrin Mathis. Mathis nahm volles Risiko, scheiterte jedoch mit ihrem Abschluss an der Latte. Nach weiteren ungenutzten Torchancen durften die Stanserinnen in der 62. Minute endlich wieder jubeln. Gina Niederberger fasste sich nach einem Zuspiel von Manuela Amstad ein Herz und zog ab. Das Leder landete sehenswert via Lattenunterkante im Netz. Mit der 2:0 Führung im Rücken schalteten die Stanserinnen einen Gang zurück und liessen den SK Root etwas gewähren. Mehr als einige ungefährliche Distanzschüsse und einen Freistoss-Pfostentreffer schaute für die Gäste jedoch nicht heraus.

 

So endete die Partie mit einem verdienten und ungefährdeten 2:0 Sieg für die SG Stans-Engelberg. Mit dem 14. Saisonsieg im 17. Spiel setzen die Stanserinnen ihren Lauf fort und kämpfen weiterhin um den Aufstieg. Aus dem Dreikampf an der Tabellenspitze ist nach diesem Sieg ein Zweikampf gegen das Team Uri I geworden. Bevor es am 29. Mai zum Direktduell der beiden Spitzenteams kommt, spielt die SG Stans-Engelberg bereits am nächsten Samstagabend um 18:00 Uhr gegen den SC Nebikon.

 

Telegramm: SG Stans-Engelberg – SK Root 2:0 (1:0)

 

Eichli – Tore: 10. Amstad 1:0. 62. Niederberger 2:0.

 

SG Stans-Engelberg: Litschi; Spieler, Käslin, Barmettler, Odermatt; M. Mathis, Lenherr, Baumann, Amstad; Niederberger, K. Mathis. (Fedier, Stähli, Dahinden, Kress, Muff).

 

Bericht: Lorena Manser (SG Stans-Engelberg)

Mi

11

Mai

2022

Frauen 2. Liga - SG Stans-Engelberg muss sich mit Unentschieden begnügen

In einer ruppigen Partie lässt die SG Stans-Engelberg nach einer schwachen Leistung gegen das Tabellenschlusslicht aus Adligenswil Punkte liegen.

 

Die SG Stans-Engelberg zeigte sich in der Rückrunde bisher äusserst souverän. Es resultierten 12 Punkte aus vier Partien und besonders in der Defensive schienen die Stanserinnen beinahe unüberwindbar. So schaffte es in der Rückrunde noch kein gegnerisches Team, die Stanser Torhüterin zu bezwingen. Mit dem FC Adligenswil versuchte am Sonntagnachmittag der nächste Gegner, diese Serie zu durchbrechen. Aus der Vergangenheit wussten die Stanserinnen jedoch, dass diese Mannschaft nicht unterschätzt werden darf. Die Ausgangslage gestaltete sich umso schwieriger, weil die SG Stans-Engelberg auf ihre drei Topscorerinnen, die sich 40 der 58 bisher erzielten Tore gutschreiben lassen können, verzichten musste. Der FC Adligenswil seinerseits kämpft als Tabellenschlusslicht um jeden Punkt, um den drohenden Abstieg doch noch abzuwenden.

 

Die Partie versprach also einiges an Spannung. Auf der einen Seite die Stanserinnen, die einen Ausrutscher verhindern wollten und auf der anderen Seite die Adligenswilerinnen, die im Abstiegskampf nichts mehr zu verlieren hatten. Letzteres machte sich sofort bemerkbar. Von der ersten Minute an kämpften und grätschten die Luzernerinnen, was das Zeug hält. Sie liessen der SG Stans-Engelberg keine Räume, um ihr gewohnt schnelles Kombinationsspiel über die Flügel aufzuziehen. Trotzdem durften die Stanserinnen bereits nach fünf Minuten zu einem Eckball anlaufen. Corina Fedier übernahm die Verantwortung. Nach der Abwehr der Adligenswilerinnen landete der Ball erneut in den Füssen von Fedier. Fediers zweiter Flankenball wurde länger und länger bis er schliesslich an die Latte klatschte und zurück ins Spiel kam. Die Adligenswiler Innenverteidigung war von der Flugbahn des Balls sichtlich irritiert, so dass der Klärungsversuch im eigenen Tor landete. Die SG Stans-Engelberg durfte sich also bereits früh über das wichtige 1:0 freuen. Diese Freude war jedoch von kurzer Dauer. Nur vier Minuten nach dem Führungstor profitierte die Heimmannschaft von einem Missverständnis in der Stanser Abwehr. Einen zu kurz geratenen Rückpass versuchte die Stanser Torhüterin zu klären. Der Klärungsversuch prallte jedoch an der Stürmerin ab, die dann nur noch zum Ausgleich ins leere Tor einschieben musste. Die SG Stans-Engelberg zeigte sich von diesem Gegentreffer unbeeindruckt und suchte sofort wieder die Offensive. Eine Viertelstunde war gespielt, als Manuela Amstad, nach einem Steilpass aus dem Zentrum, im Sechzehner niedergerissen wurde. Diese Aktion blieb jedoch ungeahndet. In der Folge hatten die Stanserinnen Mühe, den Gegnerinnen ihr Spiel aufzuzwingen. Die SG Stans-Engelberg wirkte überrascht von der ruppigen Gangart des FC Adligenswil. Diverse rüde Fouls liessen keinen Spielfluss aufkommen und so ging es mit dem 1:1 Zwischenstand in die Pause. 

 

Nach dem Pausentee nahmen sich die Stanserinnen vor, den Kampf anzunehmen und der aggressiv eingestellten Heimmannschaft mehr entgegenzuhalten. Dieser Plan ging jedoch nicht auf. Die Adligenswilerinnen unterbanden weiterhin alle Angriffsbemühungen der Stanserinnen frühzeitig. So sind die Highlights in der zweiten Halbzeit schnell erzählt. Nach 61 Minuten profitierte Lena Marzohl von einem Abstimmungsfehler bei den Luzernerinnen. Marzohl schnappte sich den Ball vor der Torhüterin und erzielte das 2:1 für die SG Stans-Engelberg. Nach diesem viel-umjubelten Tor wussten die Stanserinnen, dass diese Führung um jeden Preis verteidigt werden muss. Denn viele weitere Torchancen wird es gegen diese Gegnerinnen nicht mehr geben. Nur acht Minuten später war das schöne Polster jedoch bereits wieder weg. Mit einem perfekt getimten Weitschuss erwischte der FC Adligenswil die Stanser Torhüterin zum 2:2 Ausgleich. Wie erwartet war die SG Stans-Engelberg danach nicht mehr in der Lage, die Gegnerinnen unter Druck zu setzen und sich weitere Torchancen herauszuspielen.

 

So erkämpft sich der FC Adligenswil gegen den Tabellenführer einen verdienten Punkt. Nach einer schwachen Leistung lässt die SG Stans-Engelberg das Team Uri I in der Tabelle wieder aufrücken. In den kommenden Wochen stehen nun wegweisende Partien auf dem Programm. Bereits am Samstagabend treffen die Stanserinnen auf den Tabellendritten SK Root. Das Spitzenspiel wird um 18.00 Uhr im Eichli angepfiffen.

 

Telegramm: FC Adligenswil – SG Stans-Engelberg 2:2 (1:1)

 

Eichli – Tore: 6. Eigentor 0:1. 10. Fleischli 1:1. 62. Marzohl 1:2. 70. Schmidli 2:2

 

SG Stans-Engelberg: Litschi; Spieler, Odermatt, Barmettler, Muff; Fedier, Lenherr, Baumann, Amstad; Marzohl, K. Mathis. (Käslin, Stähli, Risi, Kress, S. Niederberger, Lisibach).

 

Bericht: Lorena Manser (SG Stans-Engelberg)

Mo

02

Mai

2022

Frauen 2. Liga - SG Stans-Engelberg gelingt Revanche

Bei widrigen Bedingungen gewinnt die SG Stans-Engelberg souverän mit 2:0 gegen das Team Region Entlebuch.

 

Nach dem bitteren Cup-Aus am Dienstag, blieb der SG Stans-Engelberg wenig Zeit, sich auf die nächste Partie vorzubereiten. Bereits am Samstagabend wartete mit dem Team Region Entlebuch ein unangenehmer Gegner auf die Nidwaldnerinnen. In der Vorrunde mussten die Stanserinnen in einer hitzigen Auswärtspartie Punkte abgeben und sich mit einem 1:1 begnügen. Trotz dem wachsenden Lazarett auf Stanser Seite sannen die Nidwaldnerinnen auf Revanche.

 

Die Heimmannschaft wollte das Spieldiktat sofort in die Hand nehmen. Der Ball rollte gut durch die eigenen Reihen und die Stanserinnen versuchten bereits früh Profit aus den freien Räumen zu schlagen. Nach zehn Minuten kamen die Nidwaldnerinnen zur ersten hochkarätigen Torchance. Manuela Amstad scheiterte jedoch allein vor der stark parierenden gegnerischen Torhüterin. Den darauffolgenden Eckball konnte das Team Region Entlebuch nur zu einem weiteren Eckball klären. Nach dem zweiten Stanser Versuch ertönte erstmals Jubel in der Wydenarena in Engelberg. Der gefährlich getretene Eckball wurde am ersten Pfosten von einer Verteidigerin ins eigene Tor abgelenkt. Trotz dieser 1:0 Führung versuchten die Stanserinnen das Tempo hochzuhalten und sofort den nächsten Treffer nachzulegen. Doch wie schon am Dienstag gegen Sursee, zeigten die Nidwaldnerinnen Nerven vor dem gegnerischen Tor. So folgte nach 18 Minuten die nächste ungenutzte Grosschance. Lea Lenherr und Manuela Amstad kombinierten sich mit einem Doppelpass herrlich durch die Luzerner Defensive. Amstads Flankenball erreichte am ersten Pfosten Katrin Mathis, die den Ball jedoch neben das Tor setzte. Wenige Minuten später war es erneut Katrin Mathis, deren Abschluss aus aussichtsreicher Position an der Torhüterin hängen blieb. Auch Lena Marzohl blieb nach einer guten halben Stunde gegen die Luzerner Torhüterin nur zweite Siegerin. Das Pech blieb der SG Stans-Engelberg auch in der folgenden Szene hold. In der 37. Minute versuchte sich Miriam Mathis mit einem Abschluss aufs Tor. Auch diesen Versuch liess die Torhüterin jedoch nicht passieren. Die Abwehr landete direkt vor den Füssen von Monia Stähli, die sich ein Herz fasste und direkt abzog. Diesmal rettete die Verteidigerin mit dem Kopf auf der Linie für die geschlagene Torhüterin. Nur zwei Minuten später zappelte der Ball dann doch endlich im Netz. Nach einem Hands-Penalty krallte sich Denise Baumann das Leder sofort und verwandelte zur 2:0 Führung für die SG Stans-Engelberg. Mit diesem Zwischenstand verdienten sich die Spielerinnen im strömenden Regen eine kurze Pause.

 

Auch in der zweiten Halbzeit dominierte die SG Stans-Engelberg die Partie. Breits drei Minuten nach Wiederanpfiff wäre die Luzerner Torhüterin erneut geschlagen gewesen. Wiederum rettete jedoch eine Spielerin kurz vor der Torlinie gegen Corina Fediers Kopfball. Nur eine Minute später erzitterte das Gehäuse hinter der Entlebucher Schlussfrau. Nach einer Flanke von links setzte die Luzerner Verteidigerin den Ball an die eigene Latte. Ähnlich ging es weiter. Nach 54 Minuten zog Gina Niederberger über rechts an den Gegenspielerinnen vorbei und fand mit ihrem Zuspiel Corina Fedier am zweiten Pfosten. Fedier scheiterte jedoch erneut an der starken gegnerischen Torhüterin. Nach 69 Minuten durfte sich auch die Stanser Torhüterin erstmals auszeichnen. Nach einem Abschluss der Luzernerinnen reagierte Sonja Niederberger blitzschnell und entschärfte die Gefahr. Nach weiteren guten Torszenen auf Stanser Seite schepperte kurz vor Schluss erneut das Aluminium. Diesmal scheiterte Katrin Mathis nach toller Vorarbeit von Gina Niederberger an der Latte.

 

Trotz vieler Torchancen gewinnt die SG Stans-Engelberg nur mit 2:0 gegen das Team Region Entlebuch. Weil die Luzernerinnen in der Offensive jedoch ungefährlich blieben, reichte den Stanserinnen ein Eigentor sowie ein Penaltytor zur Absicherung der nächsten drei Punkte. Am Dienstag bietet sich den Nidwaldnerinnen die Chance, ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf drei Punkte auszubauen. Die SG Stans-Engelberg trifft im Eichli auf den FC Kickers Luzern. Das Spiel startet um 20.15 Uhr.

 

Telegramm: SG Stans-Engelberg – Team Region Entlebuch 2:0 (2:0)

 

Tore: 11. Eigentor 1:0. 39. Baumann 2:0.

 

SG Stans-Engelberg: Litschi; Muff, Odermatt, Barmettler, Fedier; M. Mathis, Lenherr, Baumann, Amstad; K. Mathis, Niederberger. (Marzohl, Käslin, Stähli, Kiner, Spieler, Lisibach).

 

Bericht: Lorena Manser (SG Stans-Engelberg)

Mi

27

Apr

2022

Frauen IFV-Cup 1/4-Finale - SG Stans-Engelberg: Cup-Aus nach Chancenwucher

In einer hitzigen Cup-Partie gegen den FC Sursee wird die SG Stans-Engelberg für eine tolle Aufholjagd nicht belohnt und scheidet unglücklich aus.

 

Mit drei Siegen aus drei Partien im Gepäck, reiste die SG Stans-Engelberg nach Sursee für das ¼-Final-Spiel im IFV Cup. Nach zuletzt sechs Finalteilnahmen in Serie steckten sich die Titelverteidigerinnen auch in diesem Jahr hohe Ziele. Obwohl die Vorzeichen, nach dem Ausfall zweier Schlüsselspielerinnen, unter anderem der Stammtorhüterin, nicht optimal waren, wollte man alles daransetzten, die unglaubliche Cup-Serie weiter auszubauen.

 

Beide Teams fanden sofort gut in die Partie. Sowohl der FC Sursee als auch die SG Stans-Engelberg konnten sich schon nach wenigen Minuten erste Torchancen notieren lassen. So dauerte es auch nur neun Minuten, bis das erste Tor bejubelt werden konnte. Die junge Stanser Torhüterin lancierte mit einem weiten Auskick Katrin Mathis in der Spitze. Mathis legte für Leandra Schegg ab, welche die Kugel präzise ins linke untere Eck zur 1:0 Führung für die SG Stans-Engelberg versenkte. Das Heimteam zeigte sich von diesem Rückstand unbeeindruckt und suchte seinerseits sofort wieder die Offensive. Nachdem Corina Fediers Arm aus nächster Nähe angeschossen wurde, entschied der Schiedsrichter auf Freistoss für Sursee. Die Surseeerinnen liessen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und trafen per direktem Freistoss zum 1:1 Ausgleich. Sichtlich genervt von diesem Gegentreffer versuchten die Spielerinnen der SG Stans-Engelberg das Spieldiktat zu übernehmen. Die Gäste zeigten einige tolle Kombinationen über mehrere Stationen, scheiterten jedoch immer wieder an der glänzend parierenden gegnerischen Torhüterin. Weder Katrin Mathis noch Manuela Amstad, Leandra Schegg oder Gina Niederberger schafften es, ihre hochkarätigen Torchancen zu verwerten. Die Surseeerinnen konzentrierten sich in dieser Phase des Spiels vorwiegend aufs Verteidigen sowie das Setzen einzelner Nadelstiche. So auch in der 35. Minute. Nach einem Ballverlust der SG Stans-Engelberg im Spielaufbau, schaltete Sursee schnell. Eine Stürmerin tauchte allein vor der Torhüterin auf und erzielte problemlos die 2:1 Führung für den Underdog. Mit diesem Resultat ging es in die Halbzeitpause.

 

Für die SG Stans-Engelberg galt es, nach einer soliden ersten Halbzeit, endlich wieder effizienter vor dem gegnerischen Tor zu agieren und die zahlreichen Chancen in Tore umzumünzen. Die Gäste wurden jedoch kalt geduscht. Vier Minuten nach Wiederanpfiff erzielten die Surseeerinnen, nach einem Abstimmungsfehler in der Defensive der SG Stans-Engelberg, das 3:1. In den ersten Minuten nach diesem erneuten Rückschlag ging bei den Spielerinnen der SG Stans-Engelberg nicht mehr viel. Es kam gar noch bitterer. Man liess die gedankenschnellere Heimmannschaft, nach einem indirekten Freistoss im Sechzehner, zum 4:1 einschieben. Erst nach einem Lattentreffer der Surseerinnen erwachte die Gastmannschaft wieder. Lena Marzohl scheiterte jedoch mit einem strammen Abschluss aus spitzem Winkel am Pfosten. Auch Denise Baumanns Distanzschuss verfehlte das Tor nur knapp. Erneuter Chancenwucher bei der SG Stans-Engelberg sorgte dafür, dass es vorerst beim Spielstand von 4:1 zu Gunsten des FC Sursee blieb. Nachdem Lena Marzohl nach einer tollen Kombination erneut an der gross aufspielenden Torhüterin scheiterte und auch Leandra Schegg den Ball allein vor der Surseer Schlussfrau am Tor vorbeischob, keimte bei den Spielerinnen der SG Stans-Engelberg doch noch einmal ein Funke Hoffnung auf. Nach einem schönen Spielzug über die linke Seite, tauchte Schegg erneut allein vor dem gegnerischen Tor auf. Diesmal behielt sie die Nerven und erzielte, in der 82. Minute, den 4:2 Anschlusstreffer. Drei Zeigerumdrehungen später versenkte Lea Lenherr das Leder aus der Distanz sehenswert im linken Lattenkreuz zum 4:3. In den verbleibenden fünf Minuten drückten die Gäste weiter vehement auf den Ausgleich. Die Spielerinnen der SG Stans-Engelberg zeigten jedoch Nerven und liessen weitere Grosschancen ungenutzt. Zu guter Letzt wurde der SG Stans-Engelberg, mit der letzten Aktion des Spiels, auch noch ein offensichtlicher Hands-Penalty verwehrt.

 

So muss die SG Stans-Engelberg, auf bittere Art und Weise, die Segel bereits im ¼-Final streichen. Nun gilt es diesen Rückschlag möglichst schnell zu verdauen und sich wieder auf den Aufstiegskampf zu konzentrieren. Am Samstagabend geht es bereits mit dem nächsten Spiel weiter. In der Wydenarena in Engelberg trifft die SG Stans-Engelberg um 18.00 Uhr auf das Team Region Entlebuch.

 

Telegramm: FC Sursee - SG Stans-Engelberg 4:3 (2:1)

 

Tore: 9. Schegg 0:1. 11. Hodel 1:1. 35. Lustenberger 2:1. 49. Egli 3:1. 62. Egli 4:1. 82. Schegg 4:2. 85. Lenherr 4:3.

 

SG Stans-Engelberg: S. Niederberger; Spieler, Odermatt, Barmettler, Fedier; G. Niederberger, Lenherr, Baumann, Amstad; Schegg, K. Mathis. (Marzohl, Käslin, Stähli, Muff, Kiner, Dahinden).

 

Bericht: Lorena Manser (SG Stans-Engelberg)

Mo

25

Apr

2022

Frauen 2. Liga - SG Stans-Engelberg erfüllt Pflichtaufgabe gegen Küssnacht a/R

Die SG Stans-Engelberg gewinnt gegen den FC Küssnacht a/R ohne zu glänzen.

 

Vor der Osterpause zeigte sich die SG Stans-Engelberg in beneidenswerter Form. Mit zwei Siegen und einem Torverhältnis von 11:0 konnten die Spielerinnen bis dahin eine Menge Selbstvertrauen tanken. Am Samstagabend gastierte der FC Küssnacht a/R auf dem Sportplatz Wyden in Engelberg. Wie in der Vorrunde setzte sich die SG Stans-Engelberg einen diskussionslosen Sieg gegen die Gegnerinnen aus dem Tabellenmittelfeld zum Ziel.

 

Entsprechend engagiert startete die SG Stans-Engelberg in die Partie. Breits nach 30 Sekunden setzte sich Gina Niederberger über die rechte Seite durch. Ihr Flankenball fand jedoch noch keine Abnehmerin im Zentrum. Nur zwei Minuten später wurde Manuela Amstad lanciert. Die, auch für die SG Stans-Engelberg, etwas ungewohnte Unterlage wurde Amstad jedoch zum Verhängnis, so dass sie den Ball, allein vor der gegnerischen Torhüterin, nicht unter Kontrolle bringen konnte. Nach sieben Minuten zappelte der Ball dann aber trotzdem bereits im Netz. Miriam Mathis liess die Gegenspielerinnen über rechts ins Leere laufen und fand mit ihrem Zuspiel Gina Niederberger. Niederberger drehte sich gekonnt um die Verteidigerin und legte auf Leandra Schegg ab. Schegg zögerte keine Sekunde und erwischte die Küssnachter Torhüterin mit einem präzisen und strammen Abschluss von der Strafraumgrenze. Nur zwei Minuten später jubelte das Heimteam über den nächsten Treffer. Wieder waren Schegg und Niederberger die Hauptprotagonistinnen. Schegg luchste der Innenverteidigerin, beim Versuch des Spielaufbaus, den Ball ab und bediente Niederberger. Diese verwandelte die perfekte Vorlage problemlos zum 2:0 für die SG Stans-Engelberg. Nach dieser komfortablen Führung schaltete die SG Stans-Engelberg einen Gang herunter. Die Partie flachte ab, weil auch die Küssnachterinnen nicht in der Lage waren, sich gegen die soliden Gastgeberinnen durchzusetzen. Erst nach 25 Minuten folgte die nächste Torchance und der vermeintlich nächste Treffer für die SG Stans-Engelberg. Nach einem Flankenball von rechts kam Miriam Mathis vor der Torhüterin an den Ball und überlobbte diese eiskalt. Der Schiedsrichter entschied jedoch zum Unverständnis der Spielerinnen und Fans auf gefährliches Spiel. So blieb es bei der 2:0 Führung für die SG Stans-Engelberg. Wenige Minuten nach diesem umstrittenen Entscheid konnten sich auch die Küssnachterinnen ihre erste Torchance notieren lassen. Nach einem Freistoss erzitterte das Gebälk hinter Leandra Litschi. Bis zur Halbzeitpause folgten weitere Angriffsbemühungen der SG Stans-Engelberg, häufig fehlte es dem letzten Pass jedoch an Präzision.

 

In der zweiten Halbzeit wollte die SG Stans-Engelberg den Sack möglichst schnell zu machen. Obwohl das Heimteam das Spiel souverän kontrollierte, waren zwingende Torchancen Mangelware. Nach ereignisarmen 25 Minuten in der zweiten Spielhälfte bewies das Trainerteam Lenherr/Businger ein goldenes Händchen. Sie schickten das perfekt harmonierende Sturmduo Schegg/Niederberger wieder auf den Platz. Keine Minute auf dem Feld und schon konnten die Spielerinnen der SG Stans-Engelberg wieder jubeln. Sowohl Leandra Schegg als auch Gina Niederberger hatten beim dritten Treffer ihre Füsse mit im Spiel. Schegg eroberte sich den Ball und fand mit ihrem Zuspiel Niederberger. Niederberger wiederum legte für die besser postierte Miriam Mathis auf. Mathis zirkelte das Leder, von der rechten Strafraumgrenze, unhaltbar in die linke obere Ecke. Mit dem 3:0 im Rücken nahm das Heimteam weiter Tempo aus dem Spiel. Die solide Defensive liess nichts mehr zu und in der Offensive konnte noch der eine oder andere Nadelstich gesetzt werden. Anja Odermatt scheiterte jedoch, nach toller Absatz-Vorlage von Miriam Mathis, an der gegnerischen Torhüterin. Auch Leandra Schegg versuchte sich in den Schlussminuten noch einmal mit einem Abschluss, der jedoch nicht von Erfolg gekrönt war.

 

Nach 90 Minuten pfiff der Schiedsrichter eine einseitige Partie ab. Ohne zu glänzen, erfüllt die SG Stans-Engelberg diese Pflichtaufgabe und sichert sich so die nächsten drei Punkte im Kampf um den Aufstieg. Nachdem die Tabellenspitze erfolgreich behauptet werden konnte, geht es am Dienstag bereits weiter. Im ¼-Final des IFV-Cups trifft die SG Stans-Engelberg wieder auf den FC Sursee, den souveränen Tabellenführer der 3. Liga. Das Spiel startet um 20.00 Uhr im Stadion Schlottermilch in Sursee.

 

Telegramm: SG Stans-Engelberg – FC Küssnacht a/R 3:0 (2:0)

 

Sportplatz Wyden, Engelberg – Tore: 7. Schegg 1:0. 9. Niederberger 2:0. 69. Miriam Mathis 3:0.

 

SG Stans-Engelberg: Litschi; Spieler, Odermatt, Barmettler, Fedier; M. Mathis, Lenherr, Baumann, Amstad; Schegg, Niederberger. (K. Mathis, Marzohl, Käslin, Stähli, Muff, Kiner).

 

Bericht: Lorena Manser (SG Stans-Engelberg)

Mi

13

Apr

2022

Frauen 2. Liga - SG Stans-Engelberg kantert Horw nieder

Nach dem erfolgreichen Rückrundenauftakt am Sonntag gegen den FC Lugano Femminile II, stand am Mittwoch bereits die nächste Partie an. Die SG Stans-Engelberg traf im Eichli auf den FC Horw. Die Luzernerinnen ihrerseits wollten den missglückten Start in die Rückrunde mit einem Sieg wiedergutmachen. Obwohl die letzten Duelle zwischen diesen beiden Mannschaften jeweils deutlich zu Gunsten der SG Stans-Engelberg ausfielen, taten die Nidwaldnerinnen gut daran, die Gegnerinnen nicht zu unterschätzen.

 

In den ersten Minuten konnte weder die SG Stans-Engelberg noch der FC Horw das Spieldiktat in die Hand nehmen. Die Partie spielte sich mehrheitlich im Mittelfeld. Zusammenhängende Kombinationen blieben auf beiden Seiten aus. Nach zehn Minuten tauchte die SG Stans-Engelberg erstmals gefährlich vor der gegnerischen Torhüterin auf. Der Abschluss von Katrin Mathis verfehlt das Tor jedoch knapp. Fünf Minuten später lief Corina Fedier zur ersten Ecke des Spiels an. Fediers Eckball landete direkt vor den Füssen von Leandra Schegg, die sich nicht zwei Mal bitten liess und die Kugel souverän zur 1:0-Führung versenkte. Die Horwerinnen zeigten sich von der Stanser Führung unbeeindruckt und versuchten sich ihrerseits in der Offensive. Leandra Litschi parierte jedoch glänzend und ging als Siegerin aus einer Eins-gegen-Eins-Situation hervor. Obwohl die Partie nach wie vor zerfahren war, konnte sich die SG Stans-Engelberg noch die eine oder andere Torchance in der ersten Halbzeit herausspielen. So setzte beispielsweise Manuela Amstad den Ball aus kürzester Distanz über das Tor. Nur wenige Minuten später durfte die heimische Mannschaft dennoch jubeln. Nach einem Zuspiel von Miriam Mathis blieb Lena Marzohl vor der gegnerischen Torhüterin cool und schob zur 2:0-Führung ein. Mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung ging es für beide Teams zum Pausentee.

 

Nach einer durchzogenen Leistung in der ersten Halbzeit wollte sich die SG Stans-Engelberg im zweiten Durchgang steigern und die drei Punkte möglichst schnell absichern. Entsprechend aktiv starteten die Spielerinnen in die zweite Halbzeit. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff scheiterte Miriam Mathis, alleinstehend, an der hervorragend parierenden gegnerischen Torhüterin. Nur einen Angriff später tauchte bereits wieder eine Spielerin der SG Stans-Engelberg allein vor der Horwer Torhüterin auf. Diesmal war es Lena Marzohl, welche die Torhüterin zwischen den Beinen erwischte und das Score auf 3:0 stellte. Im ähnlichen Stil ging es weiter. Die SG Stans-Engelberg kreierte in dieser Phase des Spiels beinahe im Minutentakt Grosschancen. In der 57. Minute überspielte Manuela Amstad, mit einem hohen Ball in die Spitze, die gesamte Horwer Abwehr. Gina Niederberger lauerte im Sturmzentrum und erhöhte ohne Probleme auf 4:0. Vier Minuten später kam es für die Luzernerinnen noch bitterer. Nach einem diskussionslosen Foul an Lea Lenherr durfte die SG Stans-Engelberg zu einem Penalty anlaufen. Denise Baumann schnappte sich das Leder überzeugt und verwandelte zum 5:0. Auch nach dieser komfortablen Führung liess die Heimmannschaft nicht nach. Es folgten weitere Grosschancen. Nach 71. Minuten wurde Miriam Mathis aus dem Zentrum lanciert. Mathis überlobbte die Horwer Torhüterin eiskalt und jubelte über das 6:0 für die SG Stans-Engelberg. Den Schlusspunkt hinter diese torreiche zweite Halbzeit setzte Katrin Mathis. Nach einem Gewühl im Mittelfeld landete der Ball in den Füssen von Mathis. Diese blieb im Duell mit der Torhüterin ruhig und erhöhte auf 7:0.

 

Nach einer deutlichen Leistungssteigerung und einer tollen zweiten Halbzeit, setzte sich die SG Stans-Engelberg verdient gegen den FC Horw durch. Sie liess ihren Gegnerinnen nicht den Hauch einer Chance und erobert sich mit diesem Sieg die Tabellenspitze zurück. Nach der Osterpause gilt es am 23. April gegen den FC Küssnacht wieder ernst. Die Partie findet um 18.00 Uhr in der Wydenarena in Engelberg statt.

 

Telegramm: SG Stans-Engelberg – FC Horw  7:0 (2:0)

 

Eichli – Tore: 16. Schegg 1:0. 36. Marzohl 2:0. 49. Marzohl 3:0. 57. Niederberger 4:0. 61. Baumann 5:0. 71. Miriam Mathis 6:0. 79. Katrin Mathis.

 

SG Stans-Engelberg: Litschi; Lisibach, Odermatt, Barmettler, Fedier; Marzohl, Lenherr, Baumann, Amstad; Schegg, Katrin Mathis. (Miriam Mathis, Niederberger, Kress, Dahinden, Risi, Muff).

 

Bericht: Lorena Manser (SG Stans-Engelberg)

So

10

Apr

2022

Frauen 2. Liga - SG Stans-Engelberg startet mit Sieg in die Rückrunde

Gegen den FC Lugano Femminile II gewinnt die SG Stans-Engelberg deutlich mit 0:4.

 

Nachdem die meisten Spiele am letzten Wochenende wegen des starken Schneefalls verschoben werden mussten, freute sich die SG Stans-Engelberg darauf, endlich in die Rückrunde zu starten. Von Schnee war in Lugano weit und breit keine Spur und die SG Stans-Engelberg traf bei frühlingshaften Temperaturen auf das einzige Tessiner Team der Gruppe. Nach der erfolgreichen Vorrunde setzte sich das Team zum Ziel, an die guten Leistungen anzuknüpfen und mit einem Sieg nach Hause zu fahren.

 

Die SG Stans-Engelberg versuchte sofort, das Spieldiktat zu übernehmen. Zu Beginn gelang dies jedoch nicht wie gewünscht. Die vielen hohen Bälle waren oft zu ungenau, um die Tessiner Abwehr in Bedrängnis zu bringen und die Heimmannschaft konnte sich durch Gegenstösse einige gefährliche Aktionen herausspielen. Das gewohnt harte Einsteigen der Tessinerinnen führte immer wieder zu Freistossmöglichkeiten. So auch nach 25 Minuten, als Leandra Schegg, nach einem guten Zuspiel aus dem Mittelfeld, allein auf das gegnerische Tor loszog. Die Tessiner Verteidigerin wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen, das mit einer gelben Karte hätte geahndet werden müssen. Anja Odermatt legte sich den Ball für den Freistoss zurecht, nahm Anlauf und versenkte den Ball über alle Tessinerinnen hinweg ins Lattenkreuz. Nach diesem sehenswerten Tor dauerte es nur wenige Minuten, bis die Spielerinnen der SG Stans-Engelberg erneut jubeln konnten. In der 34. Minute lancierte Denise Baumann Manuela Amstad, die sich auf der linken Seite durch die Tessiner Abwehr kämpfte und den Ball flach in die Mitte passte, wo Leandra Schegg goldrichtig stand und den Ball souverän zum 0:2 einschob. Mit der verdienten Führung ging es in die Halbzeitpause.

 

Auch in der zweiten Halbzeit dominierte die SG Stans-Engelberg weitgehend und erspielte sich zahlreiche Tormöglichkeiten, konnten die Führung aber vorerst nicht ausbauen. Da beide Abwehrreihen kaum Torchancen zuliessen, blieb es zunächst bei der 0:2-Führung für die SG Stans-Engelberg. Dies änderte sich in der 60. Minute, als Desiré Kiner den Ball zu Gina Niederberger spielte, die sich gegen mehrere Tessinerinnen durchsetzte und den Ball neben der Torhüterin vorbei ins linke Eck schob. Kurz vor Schluss war es noch einmal Gina Niederberger, die dieses Mal von Leandra Schegg lanciert wurde und allein auf das gegnerische Tor zulief. Sie blieb ruhig und erhöhte zum Schlussstand von 0:4.

 

Nach einer guten Leistung konnte sich die SG Stans-Engelberg über den ersten Sieg in der Rückrunde freuen. Bereits am Mittwochabend geht es im Eichli mit dem ersten Heimspiel gegen den FC Horw weiter.

 

Telegramm: FC Lugano Femminile II – SG Stans-Engelberg 0:4 (0:2)

 

Tore: 25. Odermatt 0:1. 34. Schegg 0:2. 60. Niederberger 0:3. 84. Niederberger 0:4.

 

SG Stans-Engelberg: Litschi; Fedier, Barmettler, Odermatt, Spieler; Marzohl, Baumann, Lenherr, Amstad; Schegg, Niederberger (Kiner, Mathis, Gmünder, Stähli).

 

Bericht: Lorena Manser (SG Stans-Engelberg)

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